Herzlich Willkommen in der Pfotenakademie im Kreis Recklinghausen und der Stadt Bochum.

ANTIJAGDTRAINING SCHWERPUNKT RADIUSTRAINING – mit Pia Gröning

SEMINARDATEN

Karte nicht verfügbar

Datum und Uhrzeit
Datum - 15.09.2018 - 16.09.2018
Uhrzeit - 10:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Campus4Dogs

Kategorien


 


INHALT

Einen jagdlich interessierten Hund an potentieller Beute abzurufen, ist die Königsdisziplin des Gehorsams. In Theorie und Praxis werden Ihnen an diesem Wochenende Übungen zur Verbesserung der Orientierung Ihres Hundes an Ihnen und zum Umgang mit der Schleppleine gezeigt.

Es geht in diesem Seminar NICHT um Straftechniken oder das Aberziehen des jagdlichen Interesses, sondern um die Kontrolle des Hundes auf Basis positiver Verstärkung. An einem Wochenende ist kein Jagdproblem kuriert, aber Sie erhalten die nötigen Übungsideen um das Problem anzugehen.

Voraussetzungen:

Grundlegende Kenntnisse der Übungen Sitz & Bleib. Das Kennen des Clickers oder eines Markerwortes ist von Vorteil.


REFERENTIN

Erfahre mehr zu Pia Gröning auf ihrer PERSÖNLICHEN WEBSITE.


BUCHUNG

Alle weiteren Informationen und das Buchungsformular finden Sie beim Veranstalter Campus4Dogs.


Alternativen zum Wochenendseminar

Onlinekurs

Einzeltraining

wöchentlicher Hundeschulkurs


Antijagdseminar-Variantenübersicht-06

Welche Antijagdtraining-Schwerpunkte benötige ich für meinen Hund überhaupt?

Das sind die Schwerpunkte:

  • Beschäftigung (rassengerecht, physisch als auch geistig im richtigen Maß) = der Hund ist im Anschluss an die Beschäftigung entspannt und ihm fallen die anderen Schwerpunkte leichter umzusetzen
  • Belohnungspotential ausschöpfen = der Hund wird nicht nur mit Futter oder Spielzeug belohnt, sondern auch mit möglichst vielem, was die Umwelt zu bieten hat
  • Orientierung am Menschen = ca. alle 50 Schritte Blickkontakt zum Menschen aufnehmen ohne Aufforderung
  • stabiles Erregungsniveau (Entspannung und Impulskontrolle) = der Rasse entsprechend sich entspannt durch die Natur zu bewegen und nur bei sehr starken Reizen (z.B. direkt vor dem Hund kreuzendes Reh) sich kurzfristig laut aufregen und nach wenigen Minuten wieder abgeregt haben
  • Spaziergänge mit der langen Leine und Radius-Training = um das Ziel zu erreichen, das der Hund sich in annehmbarer Distanz zum Menschen und auf dem Weg aufhält, die Leine wird nur benötigt, um bei Wildkontakt den Hund an der Selbstbelohnung zu hindern, ansonsten hängt sie locker durch oder schleift in Trittnähe.
  • Wild anzeigen = beim Orten von Wild durch Geräusch, Geruch oder Optik ruhiges Stehen bleiben mit Körperspannung und Fixierung in die entsprechende Richtung; ggf. auch danach freiwilliger Blickkontakt zum Menschen
  • Gehorsam: der Hund lässt sich zu ca. 95 % durch Sitz/Platz/Steh stoppen bzw. zum Menschen hin zuverlässig abrufen, wenn er Wild wahrnimmt

Sollte der Trainingsstand deines Hundes nicht den Erläuterungen entsprechen, dann wähle den entsprechenden Schwerpunkt für euch aus!
„Wild anzeigen“ und „Gehorsam“ benötigt erfahrungsgemäß jeder, dessen Hund noch nicht am Wild kontrollierbar ist.

Alle anderen Schwerpunkte sind je nach Trainingsstand optional.