ANTIJAGDTRAINING (kompakt) – mit Pia Gröning

SEMINARDATEN

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Datum und Uhrzeit
Datum - 11.05.2019 - 12.05.2019
Uhrzeit - 10:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Tom's Hundewelt

Kategorien


 


INHALT

Einen jagdlich interessierten Hund an potentieller Beute abzurufen, ist die Königsdisziplin des Gehorsams. In Theorie und Praxis (ca. 60 % zu 40 %) werden Ihnen an diesem Wochenende Übungen zur Verbesserung des Gehorsams Ihres Hundes vorgestellt.

Themenbereiche:

  • Orientierungstraining
  • Impulskontrolle
  • Wild anzeigen
  • Gehorsam

Sie erhalten Anregungen, wie Sie die Interessen Ihres Hundes besser kanalisieren können. Es geht in diesem Seminar NICHT um Straftechniken oder das Aberziehen des jagdlichen Interesses, sondern um die Kontrolle des Hundes auf Basis positiver Verstärkung. An einem Wochenende ist kein Jagdproblem kuriert, aber Sie erhalten die nötigen Übungsideen um das Problem anzugehen.

Getränke sind im Preis inklusive. Das Mittagessen zahlt jeder für sich.

Voraussetzungen:

Sie kennen die Grundlagen der Lerntheorie. Ihr Hund beherrscht unter mittlerer Ablenkung ein Kommsignal und ein Signal zum Bleiben.


REFERENTIN

Erfahre mehr zu Pia Gröning auf ihrer PERSÖNLICHEN WEBSITE.


Alternativen zum Wochenendseminar


Antijagdseminar-Variantenübersicht-06

Welche Antijagdtraining-Schwerpunkte benötige ich für meinen Hund überhaupt?

Das sind die Schwerpunkte:

  • Beschäftigung (rassengerecht, physisch als auch geistig im richtigen Maß) = der Hund ist im Anschluss an die Beschäftigung entspannt und ihm fallen die anderen Schwerpunkte leichter umzusetzen
  • Belohnungspotential ausschöpfen = der Hund wird nicht nur mit Futter oder Spielzeug belohnt, sondern auch mit möglichst vielem, was die Umwelt zu bieten hat
  • Orientierung am Menschen = ca. alle 50 Schritte Blickkontakt zum Menschen aufnehmen ohne Aufforderung
  • stabiles Erregungsniveau (Entspannung und Impulskontrolle) = der Rasse entsprechend sich entspannt durch die Natur zu bewegen und nur bei sehr starken Reizen (z.B. direkt vor dem Hund kreuzendes Reh) sich kurzfristig laut aufregen und nach wenigen Minuten wieder abgeregt haben
  • Spaziergänge mit der langen Leine und Radius-Training = um das Ziel zu erreichen, das der Hund sich in annehmbarer Distanz zum Menschen und auf dem Weg aufhält, die Leine wird nur benötigt, um bei Wildkontakt den Hund an der Selbstbelohnung zu hindern, ansonsten hängt sie locker durch oder schleift in Trittnähe.
  • Wild anzeigen = beim Orten von Wild durch Geräusch, Geruch oder Optik ruhiges Stehen bleiben mit Körperspannung und Fixierung in die entsprechende Richtung; ggf. auch danach freiwilliger Blickkontakt zum Menschen
  • Gehorsam: der Hund lässt sich zu ca. 95 % durch Sitz/Platz/Steh stoppen bzw. zum Menschen hin zuverlässig abrufen, wenn er Wild wahrnimmt

Sollte der Trainingsstand deines Hundes nicht den Erläuterungen entsprechen, dann wähle den entsprechenden Schwerpunkt für euch aus!
„Wild anzeigen“ und „Gehorsam“ benötigt erfahrungsgemäß jeder, dessen Hund noch nicht am Wild kontrollierbar ist.

Alle anderen Schwerpunkte sind je nach Trainingsstand optional.


Ein Hundeseminar ohne Hund besuchen?

Klingt erstmal etwas verrückt, hat aber viele Vorteile (vorausgesetzt der eigene Hund ist in der Zeit gut versorgt), z.B.:
  • weil manche Themen die Anwesenheit des Hundes nicht erfordern bzw. sich besser theoretisch als praktisch aneignen lassen
  • Theorie ist die Voraussetzung um praktisch flexibel und effektiv zu trainieren
  • wenn der eigene Hund durch die Seminarsituation überfordert wird, weil er die Nähe zu fremden Hunden oder Menschen nicht so gerne hat
  • wenn der eigene Hund sich schwer tut mit dem ruhigen Warten bei Erklärungen und Theorieteilen
  • wenn ich selbst mich 100 % auf das Geschehen konzentrieren möchte (mit Hund ist man meist doch recht abgelenkt und wahrt mehr Distanz)
  • ohne Hund kann ich überall nah zuschauen und so verschiedene Ausbildungsschritte und Fehler bzw. Lösungsmöglichkeiten beobachten, die mein Hund am Seminar vielleicht gerade (noch) nicht zeigt, die aber daheim auftreten könnten
    wenn ich beruflich mit Hunden arbeite

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