Markus Eisenbeiser

Hundeerzieher & Verhaltensberater BHV/IHK

Trainer

über Markus

Hunde waren immer ein großes Thema in seinem Leben, und die Bindung zu Ihnen besonders. Die Erziehung machte er aus dem Bauch heraus, was auch meistens gut klappte. Dann kam Amy. Amy ist ein Labrador-Mischling mit einigen Besonderheiten. Als Markus sie aus dem Tierheim holte, wo sie nicht gerne gesehen war, dachte Markus sich, dass das mit ein wenig Gassi gehen und gut zureden schon werden würde.

Amy überzeugte ihn vom Gegenteil.
Amy jagt leidenschaftlich gerne und wenn ihr ein anderer Hund zu Nahe kommt zeigt sie recht deutlich das sie das nicht möchte. Also suchte Markus sich (vermeintliche) Hilfe in Form von Hundetrainern. Leider war ihm nicht klar, das es für das Trainieren von Hunden keine Vorgaben gibt, und jeder machen kann, was er für richtig hält.

So landete er bei Menschen, die ihm sagten, er müsse sie ins Sitz drücken, er muss die Leine und andere Gegenstände nach ihr schmeißen, sie in die Seite zwicken/treten, zurück drängen und sonstige unschöne Maßnahmen. Den Phantasien an Gewalt waren keine Grenzen gesetzt. Nur belohnt wurde der Hund nicht da “er ja machen soll was der Mensch sagt”, und er der “Chef“ ist Amy verstand die Welt nicht mehr.

Der Mensch der Sie aus dem Tierheim geholt hat, zwickt sie plötzlich und schreit sie an, statt ihr zu helfen. Ihr Verhalten anderen Hunden gegenüber wurde dadurch nicht nur schlimmer, sondern das Verhältnis zwischen Markus und Amy fing auch an zu bröckeln. Sie zuckte wenn er die Hand hob, oder er sich in ihre Richtung bewegte. Auch die Streicheleinheiten, die sie Zuhause so genoss, holte sie sich nicht mehr ab.

Nachdem Markus vier solcher “Trainer” aufgesucht hatte, die alle der Meinung waren, Amy gehört wieder ins Tierheim eingesperrt – sie sei dominant, gefährlich, aggressiv und nicht trainierbar – informierte Markus sich im Internet, was es noch für Möglichkeiten gibt.

So wurde er auf die Seite des BHV – Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e.V. aufmerksam. Der BHV steht dafür, das er gegen Gewalt in der Hundeerziehung ist, was ihm schon mal sehr gut gefiel da er das bisher auch so kannte. Da Amy inzwischen durch das ganze Strafen zu einer Großbaustelle geworden war, entschied Markus sich die Ausbildung zum Hundeezieher/Verhaltensberater BHV/IHK zu machen um ihr dabei helfen zu können, ein alltagstauglicher Hund zu werden. 

Während der Ausbildung konnte er viele Lehrer und Trainer kennen lernen die so mit den Hunden umgehen, wie sie es verdienen: FREUNDLICH UND RESPEKTVOLL. Sie lehrten Markus das Wissen, wie Hunde lernen, warum Hunde etwas machen, und wie man das nutzen und verändern kann.

Heute ist Markus froh, dass Amy ihm seine Dummheit, die aus Unwissenheit und Verzweiflung entstand, verziehen hat und sie seine Nähe wieder genießen kann. Markus, Amy und Markus’ Zweithund Stou eine (fast) normale Lebensgemeinschaft wo einer den anderen respektiert.

Amy hat inzwischen viele Freunde gefunden und es werden immer mehr. Markus hat sich dazu entschieden, sein Wissen welches er durch ständige Weiterbildungen erhält, an die Menschen weiter zu geben, damit eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung entstehen kann.

Dies hat er zuerst in Hessen gemacht und ist nun zur Pfotenakademie gewechselt.

Markus Eisenbeiser

Marl (Kreis Recklinghausen)
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