Effektives Hundetraining -
Tipps & Tricks

Liebe Hundehalterinnen und -halter,

Hundetraining ist ein Handwerk. In diesem Artikel findest du viele Tipps und Tricks für ein effektives Hundetraining, um Meister im Handwerk der Hundeerziehung zu werden! Der Artikel wird ständig erweitert – schau gerne regelmäßig vorbei oder abonniere einfach unsere Pfoten-Post, um über Updates informiert zu werden.

Fakten zum Clicker

Ein Hund benötigt innerhalb von 0,5 bis 2 Sekunden ein Feedback, ob er etwas gut oder schlecht gemacht hat = ob das Verhalten durch Belohnung immer öfter auftreten soll bzw. durch Strafe gar nicht mehr. Der Clicker ermöglicht ein genaues Timing und eine für den Hund sehr gut verständliche Kommunikation.

Der Click ist vergleichbar mit dem Drücken des Auslösers an einem Fotoapparat: In dem Moment, in dem ich clicke, belohne ich das Verhalten des Hundes (bzw. der Hund weiß, dass die Belohnung, die er gleich bekommt, für das Verhalten gegeben wird, das er in dem Moment des Clicks ausgeführt hat) = in dem Moment, wo ich den Auslöser des Fotoapparats betätige, habe ich das Bild im Kasten!

Alle Informationen und Fakten zum Clicker findet Ihr rechts als PDF zum download.

Clicker- oder Markerwortkonditionierung

Das Handspiel

Klare Kommunikation: Freigabe / Markerwort / Lob

Ein Video zu diesem für die Bindung und das Zusammenleben überaus wichtige Thema!
Weitere Anregungen bekommst du im Bindung- und Kommunikations-Seminar bzw. im wöchentlichen Hundeschul-Kurs.

Futterbelohnungen

… sind gut für die Bindung von Mensch und Hund

  • sorgen dafür, dass der Hund ein Verhalten schneller lernt
  • je begehrter die Belohnung, desto weniger Übungs-Wiederholungen benötigt der Hund
  • Leckerchen verweigern = Hinweis auf akute Aufregung oder Unwohlsein = nur eingeschränktes Lernen möglich bzw. Abspeicherung im Gedächtnis behindert
  • wenn der Hund ständig hochwertige Futterbelohnungen bekommt, können diese abgewertet werden —> deswegen genau abwägen, wofür hochwertige Belohnungen eingesetzt werden (z.B. bei Angst oder Aggression, für einen Notfallrückruf, für Medical-Training, …)
  • die täglich verwendeten Leckerchen sind am besten ein Mix aus allerlei, so dass der Hund nie genau vorher weiß, was er als Belohnung bekommt

Wir empfehlen für den Alltag: 

  • bei Fertig-Leckerchen auf Bioqualität achten
  • Getrocknetes wie z.B. Lunge (wenig Kalorien!) und Innereien kleinschneiden und verwenden
  • gekochte Nudeln (z.B. Spirelli)
  • ggf. Möhren- und Apfelstücke, getrocknete Bananenscheiben (ohne Zucker)
  • in kleinen Mengen Käse (Achtung wegen Laktose-Intoleranz)
  • die Leckeren nicht nur aus der Hand geben, sondern aufwerten durch Animation wie suchen, hetzen (wegwerfen/-rollen), fixieren, schnappen

Wir empfehlen als Jackpot
(=besondere Belohnung durch Attraktivität oder Menge):

  • Katzennassfutter (enthält Lockstoffe)
  • Thunfisch (ggf. püriert oder mit Quark gemixt) 
  • Harzer Rolle
  • Bio-Baby-Breie in diversen Geschmacksrichtungen
  • Leberwurst

… das alles lässt sich wunderbar in der Futtertube oder dem Schleckerchen transportieren und einsetzen – manche Hunde finden das nuckeln an der Tube sehr beruhigend.

Mythen rund um das Thema Futterbelohnungen

„Mein Hund soll MIR gehorchen und nicht alles NUR für Futter machen!“

Futterbelohnungen beschleunigen das Lernen und geben dem Hund überhaupt einen Anreiz in Situationen zu gehorchen, wo er mehr von hätte seinen Menschen zu ignorieren. Wenn ich ein Lebewesen dazu bringen möchte etwas zu tun, was für es selbst keinen Nutzen hat, dann bleiben mir IMMER nur die beiden Möglichkeiten es entweder zu hemmen etwas zu tun durch Strafen ODER es zu motivieren etwas zu tun durch Belohnungen.

Es wird im Hundetraining IMMER mit einer dieser beiden Konsequenzen Verhalten verändert. 

„Mein Hund bekommt sein Fressen nur aus dem Futterbeutel, niemals aus dem Napf! Mein Hund muss sich sein Fressen erarbeiten.“

Prinzipiell lieben Hunde es neue Verhaltensweisen über Futterbelohnungen zu lernen. Insofern ist es klasse, wenn sie sich einen Teil ihres Futters erarbeiten können. Allerdings wird es dann ethisch problematisch, wenn du dem Hund durch ENTZUG von Futter dazu bringen willst bestimmte Dinge zu tun. Es ist übrigens ein Irrglaube, dass man gemeinsam mit dem Hund Futter „erjagen“ sollte.

Das Jagdverhalten von Hunden ist genetisch so verändert im Vergleich zu frei lebenden Beutegreifern, dass der Hund auch im gesättigten Zustand jagen würde – im Gegensatz z.B. zum Wolf. Jagen hat beim Hund nicht den Hintergrund ein Hungerbedürfnis zu befriedigen – Straßenhunde befriedigen dies durch das Fressen von Müllresten und vielleicht mal einer Maus.

Insofern kann man sich diesbezüglich die Mühe sparen mit dem Hund ständig gemeinsam Beute in Form von Preydummies zu machen …

Unsere Hunde bekommen ihr Fressen aus dem Napf oder als Suchspiel im Garten und nur soviel wie nötig wird als Leckeren für Übungen eingesetzt.

Schreibt uns gerne, falls euch eine Frage rund um das Thema Futterbelohnungen beschäftigt!

Zum Thema Hunde richtig belohnen, bekommst du im wöchentlichen Hundeschulkurs Spiel & Motivation bzw. gleichnamigen Tagesseminar und im Bindungs- und Kommunikationskurs bzw. Seminar weitere Anregungen.

Spiel mit Spielmuffel

Das Spielen mit nicht so begeisterten Hunden oder auch unter Ablenkung, kann und sollte trainiert werden! Ihr seht in diesem Video Pia Gröning und ihren Spaniel Cookie während zweier kurzer Spieleinheiten, in denen die Verwendung von Spiel-Markern gezeigt wird.

Hundeprobleme wegstreicheln?

Ja, das ist möglich – in zweierlei Hinsicht:

1. wenn das Streicheln als Strafe wirkt – und das ist gar nicht so selten der Fall!

2. wenn das Streicheln zu einer Entspannung führt – Entspannung ist der Gegenspieler von JEDEM Problem, das mit Aufregung zu tun hat!

Streicheln als Strafe – wie soll das gehen?

Prinzipiell möchten viele Hunde nicht am Kopf angefasst werden bzw. wenn das passiert ertragen sie es eher als dass sie es gut finden. Wir Primaten neigen allerdings intuitiv dazu den Kopf des Hundes nahezu abzuschrubbeln, am besten mit beiden Händen gleichzeitig. Das ist bei uns Ausdruck von Freude und passiert sehr häufig in Situationen, in den wir den Hund belohnen möchten. Eine Strafe ist so definiert, dass die Strafe zur Konsequenz hat, dass der Hund das Verhalten seltener oder gar nicht mehr zeigt. Tritt das nach dem Streicheln ein, dann ist es definitiv eine Strafe – der Empfänger (Hund) entscheidet, wie er etwas wahrnimmt, nicht der Sender (Hundeführer)!

In diesem Video gibt es ein wunderbares Beispiel von meiner Hündin Alma zu dem Thema – in diesem Fall ganz bewusst als Strafe von mir eingesetzt! Wie oft aber passiert es Dir in Situationen, wo du ein Verhalten fördern und öfter auftreten lassen möchtest?!

Streicheln zur Beruhigung – wie soll das gehen?

Oft wird behauptet, dass wenn man z.B. einen Hund streichelt, der eine andere Person anbellt, dass dann das aggressive Verhalten verstärkt wird. Faktisch wird wenn überhaupt das Bellen an sich verstärkt, ABER die Intention dahinter verändert – statt z.B. Vertreiben steht dann hinter dem Bellen Aufmerksamkeit bekommen – und das lässt sich wiederum dann ganz simpel ändern, dass der Hund zukünftig nur noch Aufmerksamkeit für ruhiges Verhalten bekommt. Aber vermutlich wird durch das beruhigende Streicheln – also sehr langsam und lange Streichzüge – das Bellen noch nicht mal verstärkt, sondern der Hund entspannt sich und hat dann keinen Grund mehr zu bellen. Wenn 2 Kinder sich streiten und dann jeweils ein Stück Schokolade bekommen, ist es auch wahrscheinlicher, dass sie den Streit beilegen, aber nicht dass der Streit noch mehr ausartet …

Während des Hundetrainings vergeht keine Trainingsstunde ohne dass ich das Thema anspreche oder einen Hundeführer darauf hinweise – und auch mich selbst ertappe ich hier und da mal in einem unaufmerksamen Moment meinen Hund anzufassen, obwohl er das gerade nicht möchte – und obwohl meine beiden Hunde Zuhause und in entspannten Momenten sehr verschmust sind! Unsere Hunde sterben selbstverständlich nicht daran, ungewollt gestreichelt zu werden … aber mit ein Bisschen mehr Achtsamkeit und Empathie bei diesem Thema, ist ihr Leben noch ein kleines Stückchen schöner … in diesem Sinne, haltet eure Hände unter Kontrolle 😉 und weiterhin viel Spaß beim Training.

Effektives Hundetraining - Überschattung

Podcast

Wir widmen uns als erstes dem Thema Überschattung – einer der häufigsten Trainingsfehler. Wenn Hör- und Sichtsignal gleichzeitig gegeben werden, dann lernt der Hund meist nur das Sichtsignal. Das führt dann dazu, das er z.B. das Signal „Sitz“ nur ausführen kann, wenn er seinen Menschen anschaut. Wie du diesen Fehler vermeiden kannst, hörst du hier!

Aktion für Tierschutzvereine und engagierte Züchter!

Liebe Tierschutzvereine, Tierheime und Züchter,

wir haben ein kleines Heftchen entwickelt, wo für den einzelnen Hund eingetragen werden kann, welches Verhalten welches Wort- und Sichtsignal hat. Hunde sind SEHR DANKBAR für eine klare Kommunikation mit uns Menschen. Das Heftchen soll einen Beitrag leisten, dass die zukünftigen Besitzer des Hundes genau wissen, was der Hund schon kennt und strukturiert damit weiterarbeiten.

Deswegen haben wir uns entschlossen die Heftchen im Wert von 4,99 Euro/Stück an Tierschutzvereine kostenlos abzugeben (gegen Spendenquittung) und an Züchter gegen Überweisung der Versandkosten.

Wenn ihr diese Heftchen haben möchtet, teilt uns bitte via EMAIL an info@pfotenakademie.de mit, wie viele Heftchen ihr möchtet, zu welcher Adresse sie geschickt werden sollen und bei den TSV auf welche Adresse die Spendenrechnung ausgestellt werden soll.

TRAININGSGRUNDSÄTZE für ein erfolgreiches Training unter hoher Ablenkung - zum Beispiel ein Antijagdtraining

Hund ansprechen BEVOR die Leine straff wird

• denn dein Hund soll ja auch ohne Leine die Übungen beherrschen

Verbale Rückruf- oder Stop-Signale bzw. die Pfeife LANG und LAUT gestalten

• denn dein Hund benötigt einige Sekunden bis er dein Anliegen unter hoher Ablenkung wahr nimmt

„Sitz / Platz OHNE den HUNDENAMEN davor“ trainieren – rein verbal oder auf Pfiff
• denn dein Hund soll die Signale auch ausführen, ohne dass du vorher seine volle Aufmerksamkeit hast und er dich sieht

Gib nur Rückruf- und Stop-Signale, wenn dein Hund sie entweder mit großer Wahrscheinlichkeit ausführen kann und / oder du ihn notfalls in seiner Selbstbelohnung (z.B. beim Schnüffeln oder Buddeln) unterbrechen kannst (indem du ihn angeleint hast oder zu ihm hingehen kannst, um ihn da weg zu ziehen)

• denn jeder Fehlversuch schwächt die Reaktion auf deine Signale und macht sie unverbindlicher

Hochwertige Belohnungen beschleunigen das Training enorm

• denn du benötigst dann weniger Wiederholungen, um dein Ziel zu erreichen

Der Clicker wird weder für den Rückruf eingesetzt, noch um die Aufmerksamkeit deines Hundes zu bekommen. Der Einsatz ist universell, also immer dann, wenn dein Hund etwas Wiederholens- wertes getan hat und dafür belohnt werden soll mit Futter / Spielzeug

• denn alles was du belohnst, wird dein Hund immer öfter tun

Der Click beendet die Übung

• dein Hund darf daraufhin aufstehen / dir entgegen kommen und seine Belohnung abholen

Unterscheide:

Clicker / Markerwort • Belohnung bei dir abholen
Freigabe • Belohnung in der Umwelt / von dir weg

Kongruenz, also dich so zu geben, wie du dich fühlst – ist für deinen Hund sehr wichtig

• denn Loben, obwohl du den Hund am liebsten strafen würdest, belastet die Beziehung

Effektives Hundetraining - Der Hundename

Podcast

Wenn ich den Namen meines Hundes sage, dann möchte ich, das er sofort Kontakt mit mir aufnimmt. Doch viele Menschen überlassen dies dem Zufall. In dieser Folge erfährst Du, wie Du die Reaktion Deines Hundes auf seinen Namen optimieren kannst und wann Du den Hundenamen besser nicht beim Training einsetzen solltest.

Impulskontrolle einfangen oder der Weg zum Alltagsbegleiter

Hier siehst du verschiedene Beispiele, wie mit Hilfe eines Markerwortes der Hund über die Technik „Einfangen“ (Capturing) zu einem angenehmen und höflichen Alltagsbegleiter trainiert wird.

Lockende Körpersprache beim Rückruf

Es gibt lockende und blockende Körpersprache. Erstere können wir uns zu nutze machen, letztere erschwert dem Hund zu verstehen, was er tun soll: Nämlich sofort, freudig, möglichst schnell und auf direktem Wege zu uns zu kommen, sobald wir ihn rufen! In diesem Video sind einige Ideen unserer Trainerin Pia Gröning zum Einsatz lockender Körpersprache drin.

REAKTIONSMÖGLICHKEITEN- wenn der Hund an der Leine ein Signal nicht ausführt

Generelle Frage: Hat der Hund das Signal gehört oder nicht? (Körpersprache beobachten)

Abwarten, bis der Hund erste körpersprachliche Anzeichen der Umorientierung zeigt

• dann Signal wiederholen (für noch wenig trainierte Hunde)

Pendelübung (für Hunde aller Trainingsstände)

Aufmerksamkeit holen durch:

• Name, Signal zum Anschauen, Geschirrgriff, Tütenrascheln

Quietschen und Co.

• dann Signal wiederholen (Achtung: Verhaltensketten möglich! Strategie nur als erste Hilfe geeignet, nicht als Dauerlösung)

An der Leine ins Gesichtsfeld des Hundes vorhangeln

(Strategie nur als erste Hilfe geeignet, nicht als Dauerlösung) Ümit Sichtzeichen nachhelfen

• taktil die Aufmerksamkeit holen und Signal wiederholen
• Geschirrgriff (wenn mit Signal verknüpft, dann auch auf Distanz möglich), SignalwiederholungÜmit Lockmittel Aufmerksamkeit holen, Signalwiederholung
• Entspannung: neben Hund hinhocken und gemeinsam beobachten, Ruhe spiegeln, Hund durch Anfassen beruhigen, erden
• Bodyblocks nachhelfen konditioniertes Entspannungssignal geben oder etwas sagen, was den Hund in eine positive Stimmung versetzt (z.B. „Wer kommt denn da?“) dann Signal wiederholen

Signal strenger wiederholen (nur bei bereits gut trainierten Hunden sinnvoll, keine Dauerlösung)

Leine ausstreichen oder Hund aus Gleichgewicht bringen (Strategie nur als erste Hilfe geeignet, nicht als Dauerlösung)

Wegtragen (wenn der Hund völlig außer sich ist)

Konkrete Übungssituationen:
Rückruf aus dem Spiel mit anderen Hunden

Ziel: Der Hund spielt mit einem anderen Hund und lässt sich jederzeit aus der Situation heraus rufen.

Voraussetzungen: ein gut aufgebauter Rückruf, der bereits unter hoher Ablenkung funktioniert, regelmäßige Spielkontakte, so das das Spielbedürfnis deines Hundes grundsätzlich befriedigt ist/keinen extrem hohen Stellenwert auf Grund von Mangel hat

Möglichkeiten:

  • das Anzeigen von Hunden auf dem Spaziergang üben, so das dein Hund generell eine gewisse Impulskontrolle anderen Hunden gegenüber erlernt
  • gezielte Abruf- und Stop-Übungen, wenn du an der langen Leine auf einen Hund zugehst
  • Hunde so lange spielen lassen bis sie eine freiwillige Spielpause einlegen —> dann abrufen
  • Hunde beobachten und beim Blickkontakt zu Dir rufen und weggehen
  • ggf. deinen Hund nur mit gut rückrufbaren Hunden spielen lassen. Der andere Hund wird zu seinem Besitzer gerufen, dann rufst du deinen Hund und der andere Hundebesitzer blockt deinen Hund körpersprachlich ab
  • Rückruf in langweiligen Begrüßungssituationen üben (z.B. der andere Hund spielt nicht) 
  • Die Pendelübung an einem großen Stoffhund üben oder alternativ jemanden bitte mit seinem Hund an einer Stelle stehen zu bleiben bis du deine Übung beendet hast
  • Taschentücher über interessante Hunde reiben (z.B. läufige Hündin) und dann als Ablenkung statt Futter einsetzen – z.B. bei der Rückrufübung mit einer Hilfsperson die dann das Tuch statt Futter als Ablenkung hinhält, bei der Leckerchenstraße mit 4 Tüchern, die am Boden aufgereiht liegen statt Leckerchen usw..
  • Den Hund häufig als Belohnung für den Rückruf zurück schicken und weiterspielen lassen (sehr wichtig!)
  • wenn das Sitz/Platz besser funktioniert als der Rückruf, dann dies davor schalten oder alternativ nutzen

Warum das Signalwort „Bleib“ im Hundetraining so wichtig ist?

Unsere Trainerinnen werden öfter von Kolleginnen und Kunden gefragt, warum der Hund überhaupt ein „Bleib“-Signal lernen soll.

Der Hund soll z.B. bei einem Sitz so lange darin bleiben, bis er die Freigabe oder eine Belohnung oder ein weiteres Signal bekommt.

Das hat für uns 2 Gründe:

1. die meisten Menschen sind aber leider nicht im Alltag so konsequent = hohe Fehlerquote.

2. Wir möchten, dass der Hund EINFRIERT als Konzept, wenn wir das „Bleib“ sagen. So kann man Übungen wie einen Apportiergegenstand im Sitz festhalten oder namenslose Positionen wie auf dem Foto ganz simpel nutzen.

Die nächsten Abendvorträge & Termine

12. Dezember 2019

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
12.12.2019
10:00 - 17:00
Erkrankungen & Verhalten - Theorie-Seminar für Hundetrainer - mit DR. LARA STEINHOFF
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

13. Dezember 2019

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
13.12.2019
10:00 - 17:00
Problemverhalten oder Verhaltensstörung – „Ist das noch normal?“ - Theorie-Seminar für Hundetrainer - mit Dr. Lara Steinhoff
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

10. Januar 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
10.01.2020
18:30 - 21:30
Abendvortrag: Ein Hund mehr - Alptraum oder Bereicherung? - mit Pia Gröning
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

11. Januar 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
11.01.2020 - 12.01.2020
10:00 - 17:00
Bindungs- und Kommunikationsseminar - mit Pia Gröning
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

22. Januar 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
22.01.2020
19:00 - 21:00
Abendvortrag: Stress und Anspannung beim Hund sicher erkennen - mit Gerrit Stephan
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

25. Januar 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
25.01.2020 - 26.01.2020
10:00 - 17:00
Mentale Stärke am anderen Ende der Leine - mit Elisabeth Beck
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

2. Februar 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
02.02.2020
10:00 - 17:00
Rückruf- & Stoppseminar - mit Pia Gröning
Pfotenakdemie Ruhrgebiet, Marl

12. Februar 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
12.02.2020
19:00 - 21:00
Abendvortrag: Der will nur spielen! – Spiel und Ernst beim Hund beobachten und unterscheiden - mit Gerrit Stephan
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

28. März 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
28.03.2020
10:00 - 17:00
Leinenführigkeit für impulsive Hunde - mit Bibi Degn
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

1. Mai 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
01.05.2020 - 03.05.2020
10:00 - 17:00
Mehrhundehaltung: Tipps & Tricks für ein harmonisches Zusammenleben - mit Pia Gröning
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

23. Mai 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
23.05.2020
10:00 - 16:00
Vom Hund zum Schulhund - mit Isis Mengel
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

13. Juni 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
13.06.2020
10:00 - 16:00
Individuelle Stärken und Schwächen erforschen - Training für den hundegestützten Einsatz - mit Isis Mengel
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

20. Juni 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
20.06.2020
10:00 - 17:00
Ideenkiste Schulhund - mit Isis Mengel
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

27. Juni 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
27.06.2020 - 28.06.2020
10:00 - 17:00
Dummytraining für Einsteiger - mit Pia Gröning
Pfotenakdemie Ruhrgebiet, Marl

16. August 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
16.08.2020
10:00 - 17:00
Alter Hund? - na und! - mit DR. LARA STEINHOFF
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

26. September 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
26.09.2020 - 27.09.2020
10:00 - 17:00
INTENSIV Rückruf- und Stopp-Seminar - mit Pia Gröning
Pfotenakdemie Ruhrgebiet, Marl

10. Oktober 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
10.10.2020
10:00 - 17:00
Hundegestützte Förderung für den Kindergarten und den Anfangsunterricht - mit Isis Mengel
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

28. Oktober 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
28.10.2020
19:00 - 21:00
Abendvortrag: Hundebegegnungen beobachten, verstehen, beeinflussen - mit Gerrit Stephan
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

14. November 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
14.11.2020
10:00 - 17:00
Ein Tag auf Planet Hund - mit Gerrit Stephan
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

15. November 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
15.11.2020
10:00 - 17:00
Mit dem Hund durch die Adventszeit - mit Isis Mengel
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

28. November 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
28.11.2020 - 29.11.2020
10:00 - 17:00
Bindungs- und Kommunikationsseminar - mit Pia Gröning
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

7. Dezember 2020

  Datum und Uhrzeit Veranstaltung
07.12.2020 - 09.12.2020
10:00 - 17:00
Zusatzqualifikation für Hundetrainer-/innen: ANTIGIFTKÖDERTRAINING FÜR HUNDE - mit DR. LARA STEINHOFF
Pfotenakademie Ruhrgebiet, Marl

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