Warum...

...finden unsere Kurse nur selten auf einem Hundeplatz statt?

Weil Hunde orts- und situationsgebunden lernen. Wir gehen davon aus, daß Sie als Team mit Ihrem Hund Alltagstauglichkeit erreichen möchten. Deswegen trainieren wir in den Spaziergehgebieten unter reellen Bedingungen.

...tragen unsere Kundenhunde Brustgeschirre statt Halsbänder?

Weil Brustgeschirre den Vorteil bieten, daß die Hunde an ihnen meist weniger ziehen, der Hund auf die Schnelle greifbar ist und wir als Hundehalter nicht grob, den kommunikativen Halsbereich des Hundes einschränken oder durch versehentliches Leinenrucken zu Schäden an der Halswirbelsäule beitragen.

...trainieren wir mit dem Clicker?

Hunde verknüpfen innerhalb von einer halben bis zwei Sekunden die Belohnung mit dem eigenen Verhalten. D.h., wenn Sie Ihrem Hund etwas neues beibringen möchten, muß er immer in dieser Zeitspanne die Belohnung für das gewünschte Verhalten bekommen.
In der Praxis gestaltet sich das häufig schwierig. Der Clicker überbrückt diese Zeit.
Er bedeutet für den Hund: "In dem Moment wo es clickt, hast Du was richtig gemacht! Hol Dir Deine Belohnung bei Deinem Mensch ab!"
Sie können Ihren Hund also zeitgenau und auch für Übungen in Entfernung belohnen. Das ganze führt zu einer deutlichen Kommunikation. Doch das ist nur ein Grund von vielen, warum wir den Einsatz des Clickers befürworten.

Weitere Gründe finden Sie hier: Spaß-mit-Hund

...sind wir hauptberuflich als Hundetrainerinnen tätig?

Das Berufsbild Hundetrainer unterliegt keinem Schutz. Jeder Mensch kann sich einen Gewerbeschein besorgen und loslegen.
Als Hundetrainer sind 2 grundlegende Fachrichtungen notwendig: Der Hund und die Erwachsenenbildung - denn wir unterrichten Sie als HundebesitzerIn Ihren Hund zu trainieren.
Beide Felder könnten bzw. füllen bereits einen eigenen (mind. 3-jährigen) Studiengang.
Ein Mensch, der halb- oder sogar ganztags in einem anderen Beruf tätig ist, fehlt schlicht und einfach die notwendige Zeit für Weiterbildungen und Trainingspraxis.

...führen wir für die Grunderziehungs-, AJT- und Beschäftigungs-Kurse Wartelisten?

Wenn Ihnen die Ausschreibung eines Kurses zusagt, bitten wir Sie uns die Ihnen möglichen Tage (inklusive Samstag und Sonntag) und Uhrzeiten zu nennen. Sobald genügend Mensch-Hund-Teams dieselben Angaben gemacht haben, startet der Kurs. Bitte lassen Sie sich nur auf die Warteliste setzen, wenn Sie wirklich Interesse an dem Kursthema haben!

...findet der Welpenfrüherziehungs-Kurs an verschiedenen Orten statt?

Sie haben bis circa zur 16. Woche Zeit Ihren Hund auf das Stadtleben vorzubereiten. Hier endet eine wichtige Sozialisationsphase, nach welcher die Bekanntmachung mit neuen Reizen sich schwieriger gestaltet. Wir möchten diese Zeit möglichst effektiv mit Ihnen nutzen und Ihnen zeigen, wie sie Ihren Welpen auf sein zukünftiges Leben vorbereiten können.

...trainieren wir Ihren Hund nur mit Ihnen zusammen?

Hundetrainer verfügen in der Regel über eine leicht verständliche Körpersprache gegenüber Hunden. Sie haben ein gutes Timinggefühl, belohnen also im richtige Moment. Sie schätzen die Ablenkung für den Hund meistens richtig ein und stellen dementsprechend die Aufgabe.
All diese Fähigkeiten müssen Sie selbst erlernen, um mit Ihrem Hund im Alltag zurecht zu kommen.
Verlockende Angebote den Hund 14 Tage wegzugeben und dann perfekt erzogen zurück zu bekommen, halten meist nur ein paar Wochen an. Meist sind die angewendeten Methoden massive körperliche und psychische Strafeinwirkungen. Denn lernen benötigt Zeit.

...gibt es so viele Beschäftigungs-Angebote in der Pfotenakademie?

Nur ein kleiner Teil der heutigen Hunde haben noch eine Aufgabe. Doch fast alle Rassen wurden zum Arbeiten gezüchtet. Die Beschäftigungs-Kurse fördern und fordern Ihren Hund mental und körperlich und machen ihn zu einem ausgeglichenen Begleiter. Ihre Beziehung bekommt eine deutliche Aufwertung und die Kommunikation im Alltag gestaltet sich einfacher.

...ist das Angebot an Nasenarbeit so vielfältig?

Nasenarbeit vereint die mentale und körperliche Auslastung Ihres Hundes in einmaliger Harmonie.
Nasenarbeit gestaltet sich in der Regel ruhig und konzentriert. Die Hunde putschen sich nicht hoch, sondern sind nach getaner Arbeit müde und entspannt.
Jeder Hund - ob jung, alt, topfit oder körperlich eingeschränkt, Arbeitsrasse oder Schönheitslinie - eignet sich für diese Beschäftigung.
Viele Varianten der Nasenarbeit lassen sich auf den täglichen Spaziergang integrieren.
Die Spuren- und Flächensuche nach Menschen läßt sich auch bei leichten Mensch-Hund-Aggressionsproblemen als Therapie einsetzen.

...gibt es Spielideen-Kurse für Hunde?

Richtig, die Hunde lernen in diesen Kursen keine Übung, die an sich für den Alltag nützlich wäre. Diese Kurse haben allerdings längerfristige positive Effekte, die sich auf den Alltag übertragen. Sie vermitteln den Hunden Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen. Die Hunde lernen sich um das dargebotene Futter zu bemühen. Außerdem wird das "Bleib" nachhaltig gefestigt. Die Beziehung zwischen Mensch und Hund bekommt auch hier enormen Aufschwung.

...verkauft die Pfotenakademie inzwischen auch Hundezubehör?

Wirklich gutes Hundezubehör ist häufig nur bei den Herstellern direkt, in Online-Shops oder in Spezialgeschäften erhältlich. Aus den Sammelbestellungen wurden irgendwann Vorräte des nützlichsten Zubehörs. Das Programm umfaßt ausschließlich ausgewählte und an unseren eigenen Hunden getestete Produkte.